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28. Mai 2008
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Dar la bienvenida! WPT Barcelona

Die spanische Metropole Barcelona hieß mit "Dar la bienvenida" zwischen dem 21. und 27. Mai 2008 alle Pokerspieler herzlich willkommen. Diesmal machte die berühmte World Poker Tour in Barcelona ihren Tourstopp und das Casino Barcelona hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet, um als Gastgeber den besten Eindruck zu hinterlassen.

Bei der Leitung und Organisation hatte auch der beste Turnierdirektor Thomas Kremser seine Finger im Spiel!

Am 23. Mai gab man endlich den Startschuss, aber das Pokerevent lockte leider nur 253 Spieler zum Main Event. Die amerikanischen Stars ließen sich nur begrenzt bei dem Event blicken. Wahrscheinlich lag das mangelnde Interesse an dem Event  daran, dass das WPT - Championship in Barcelona als einziges WPT Event nicht fürs TV aufgezeichnet wird.

Den einen oder anderen Prominenten zog es dennoch in die wunderschöne Stadt. So wurden unter anderen Antonio Esfandiari, Annette Obrestad, Juha Helppi, "Elky", Ram Vaswani, Patrik Antonius, Carlos Mortensen und der Titelverteidiger Marcus Lehmann an Pokertischen im Casino Barcelona gesichtet.

Marcus Lehmann holte sich im letzten Jahr den WPT-Titel in Barcelona nach Deutschland. Ob dies vielleicht wieder einem Deutschen gelingen kann?

Mit der Creme de la Creme wie Florian Langmann, Erich Kollmann, Rino Mathis, Marcus Golser, Tobias Reinkemeier, Alex Leviev und Michael Keiner als Unterstützung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz könnte es gelingen. Doch es kam leider anders als erhofft! Nur 135 Spieler haben den ersten Spieltag überstanden und obwohl einige deutsche Spieler am zweiten Spieltag gut im Rennen waren, wurde der Championship dennoch ohne deutsche Beteiligung ausgespielt. Die beste Platzierung von den Deutschen erreichte Tobias Reinkemeier, der für den Platz 23 € 7500 Preisgeld mit nach Hause nehmen durfte.

Den Einzug ins Finale erreichten nur 6 Spieler. Stefan Mattson war mit 1 253 000 Chipleader, dicht gefolgt von Thiago Nishijima mit 1 031 000, Casper Hansen mit 604 000, Martin Lundenius mit 421 000, Guy Sitbon mit 351 000 und Andres Vidal mit 140 000 Chips mit an Bord.

Alle Finalisten zeigten ausnahmslos recht früh jede Menge Aktion am Pokertisch. So war kurz nach dem Start des Finales auch der erste All-In gefallen. Obwohl Ana Kurnikova oft das Gegenteil bewirkt, schickte Casper Hansen mit AK diesmal Martin Lundenius auf den 6. Platz nach Hause. Kurz danach folgte ihm Guy Sitbon. Für sein Ausscheiden war Thiago Nishijima verantwortlich. Mit gleichem Druck ging es weiter am Finaltisch und das nächste Opfer war Andreas Vadal . Wieder war Thiago derjenige, der den nächsten Spieler eliminierte.

Mit Stefan Mattson, Thiago Nishijima und Casper Hansen war der Kampf um die Chipführung somit eröffnet. Obwohl Casper hinten lag, übte er erhöht Druck auf seine Mitspieler aus und konnte in wenigen Händen seinen Chipstack auf 17 Mio. ausbauen. Dennoch war Casper für die nächste Eliminierung nicht verantwortlich. Kurze Zeit später scheiterte Thiago und das ausgerechnet mit den American Airlines. Stefan Mattson hielt Pocket Damen, doch eine weitere Dame gesellte sich auf dem Flop dazu und Thiago schied auf Platz 3 aus.

Im Heads up war Hansen nur knapp vorne im Chipcount gegenüber Mattson. Beide zeigten zu Anfang eine perfekte Performance und die Zuschauer konnten hier ein sehr gutes strategisches Spiel beobachten. Doch es gab eine Kehrtwende und Hansen zeigte wieder seine Spielaggression, wie am Anfang des Finales. Er holte sich erst einen Big Pot von Mattson und bereits 8 Hände später hielt er den WPT-Championtitel in den Händen. Neben der Siegesprämie von 400 000€ darf er sich aber auch über das 25 000$ Ticket für das WPT Finale im Bellagio freuen.

Die WPT Fans können sich jetzt eine kurze Auszeit gönnen und entspannen. Das nächste WPT Event findet erst am 11. Juli 2008 statt, wenn es um den Titel bei dem Bellagio Cup in Las Vegas geht.

Völlig entspannen kann man zum Glück doch nicht, denn bereits in zwei Tagen heißt es bei den World Series of Poker endlich "Shuffle up and deal"!
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